Sonntag, 27. November 2011

Wirtschaftlichkeitsgebot bei Betriebskosten

Werte Leser,

Vermieter sollten im eigenen Interesse darauf achten, die Betriebskosten möglichst wirtschaftlich zu halten. Denn unabhängig davon, ob ein Mieter nachweisen kann, dass die Betriebskosten niedriger hätten sein können, beeinflusst die Optimierung der Betriebskosten den Spielraum für die Gesamtmiete. Tendenziell gilt je niedriger/wirtschaftlicher die Betriebskosten, desto größer der Gestaltungsspielraum für die Nettokaltmiete.

http://www.kon-ii.de/wohnraummietrecht-wirtschaftlichkeitsgebot-bei-betriebskosten-plus-1431.html

Schönen Tag.
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Dienstag, 22. November 2011

Grundwerbssteuerwahnsinn soll weitergehen!!!!

Nach Plänen der SPD in Berlin ist wohl eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf 7% im Gespräch bzw. hat wohl ein Kreisverband einen entsprechenden Antrag gestellt. Allein die Tatsache, dass solche Werte überhaupt diskutiert werden, treibt einem Sorgenfalten ins Gesicht.

Viele Immobilien werden nicht von Gewerbetreibenden erworben, sondern von Privatleuten, die Immobilien von Privatleuten erwerben. Wird auch der Verkauf von Gebrauchtwagen oder Einrichtungsgegenständen besteuert, solange dies im privaten Bereich liegt?

Die kommunale oder staatliche Gier und die Unfähigkeit (über alle Parteien) zu haushalten ist schlichtweg unfaßbar.

http://www.sprengnetter.de/open/view_shop/0/action/news%3Bdetail/menu/99/news/648/news_category_id/4/M/i63YNQ

Ich denke, dass neben der immer währenden fiskalischen Notlage vor allem auch persönliche Motive mancher politischen Kreise eine Rolle spielen. Dem einen oder anderen ist schlichtweg jeder Immobilienbesitzer, der eine eigene oder gar eine vermietete Immobilie besitzt, als "Immobilienhai" verdächtig. Das sitzt man für sich selber doch lieber in der - (zu) günstigen - staatlich subventionierten Mietwohnung....... 

Dass viele Menschen sich ihr eigenes Heim mit viel Arbeit verdient haben oder dass bei vielen die eine vermietete Eigentumswohnung einen Grundstock der Alterssicherung darstellt, bleibt vor Neid leider oft außer Betracht.

Schönen Tag.
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Freitag, 11. November 2011

Übersicht Grunderwerbsteuer in den Bundesländern

Werte Leser,

anbei Link zur Übersicht der aktuellen Grunderwerbsteuersätze in den Bundesländern.

http://www.sprengnetter.de/open/view_shop/0/action/news%3Bdetail/menu/99/news/642/news_category_id/4/M/iijvMw

Altervorsorge fordern und fördern oder junge Familien ins Eigenheim bringen - beurteilen Sie selber, was die Verantwortlichen hierzu beitragen....


Schönes Wochenende
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Mittwoch, 2. November 2011

Da sind sie wieder! ---> Studentenappartments

Liebe Leser,

natürlich sind z.B in Bayern gerade wieder viele Studenten auf Wohnungssuche und auch der Trend zu Immobilie ist wegen der Euro-/Schuldenkrise ungebrochen. Auch haben Neubauimmobilien - auch wegen der hohen ernergetischen Anforderungen - nicht zu Unrecht einen stolzen Preis.

Aber jetzt in Studentenappartments in maximal mittleren Lagen zu hohen Kaufpreisen zu investieren, bleibt aus meiner Sicht unsinnig. Wenn z.B. in Nürnberg in ortsbekannt eher schwachen Lagen Studentenappartments zu einem qm-Preis von fast 3.800 € !!! angeboten werden, kann ich aus meiner Sicht keine Empfehlung aussprechen. Die Anfangsrenditen sind sehr niedrig und die Lagen versprechen nur wenig Perspektive. Manch eine dieser Angebote ist in der Vergangenheit auch schon mal stark abgerutscht, da die ursprüngliche Idee der Studentenappartments auf Dauer nicht funktionierte. 

Grundsätzlich gilt natürlich: Nicht pauschal aburteilen, aber bitte sorgfältig prüfen!!!
Prüfen Sie auch, ob sich nicht eine Investition in eine Bestandsimmobilie oder eine indirekte Immobilienanlage für Sie als die bessere Alternative darstellt.

Aktualisierung, 04.11: Artikel CASH zu Studentenappartments.

http://www.cash-online.de/maerkte/2011/studentenapartments-moebliertes-wohnen-mit-renditechance/63320
Wir bleiben dabei: Vorsicht und Skepsis sind weiterhin angezeigt; Was nutzt ein Anstieg der Studentenzahlen über einige Jahre - Für ein Immobilieninvestment eine u.U. zu kurze Betrachtung!

Gruß aus Nürnberg.
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Dienstag, 25. Oktober 2011

Kein Sicherheitszuschlag auf Betriebskostenvorauszahlungen

Werte Leser,

Betriebskostenvorauszahlungen werfen regelmäßig Fragen für Mieter und Vermieter auf.

 Der BGH hat entschieden, dass abstrakte Sicherheitszuschläge auf Vorauszahlungen nicht zulässig sind.

http://www.mieterbund.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=7769&cHash=ad3e2adc48e97d48ea7091719bd37a03

Unser Tipp: Setzen Sie Vorauszahlungen realistisch an und orientieren Sie sich an den letzten Abrechnungen bzw. aktuellen Wirtschaftsplänen, um so möglichst die zu erwartenden Kosten zu erfassen. Bei rel. hohen Nebenkosten lohnt es sich durchaus auch einzelne Posten auf Einsparungspotentiale zu überprüfen. Davon profitieren dann Mieter (geringere Kosten) und Vermieter (bessere Vermietbarkeit). 

Schönen Tag.
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Montag, 24. Oktober 2011

Nun auch Versicherer Strudel der Banken-/Eurokrise?

Werte Leser,

wie schon vermutet, verdichten sich auch die Anzeichen, dass die Versicherer große Teile in Bankwerte und Staatsanleihen investiert haben. Mal sehen wie es da weitergeht.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_567851

Schönen Tag.
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Mittwoch, 5. Oktober 2011

Achtung bei Räumungen !

Werte Leser,

eine "eigenmächtige" Räumung kann für Vermieter teuer werden. Siehe Link:

http://www.kon-ii.de/vermieter-aufgepasst-unberechtigte-raeumung-kann-teuer-werden-plus-1355.html
Insofern: Auch wenn die Gefühle hochkochen, agieren Sie stets überlegt und in Abstimmung mit Ihrem Rechtsbeistand. Zumindest sollten Sie sich andernfalls die möglichen Risiken kalkulieren.

Markus Kestler
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Dienstag, 27. September 2011

Grunderwerbsteuererhöhungen quer durch die Republik

Werte Leser,

quer durch Duetschland wurden in letzter Zeit oder werden (sicherlich noch) die Grunderwerbsteuersätze auf 4 - 5% angehoben. Seltsamerweise regt sich in diesem Bereich nahezu kaum nennenswerter Widerstand, obwohl bei Kauf einer Immobilie im Wert von 200.000 € schnell mal schlappe 1000 - 3000 € zusätzlich anfallen.

Wie lange gerade Bürger mit "kleinem" Einkommen dafür sparen/arbeiten müssen, kann man sich leicht ausrechnen. Da Kommunen gerne auch an der Grundsteuerschraube drehen, werden von dieser Seite - gerade für Eigennutzer - die Belastungen weiter steigen.

Wie sehr die Politik sich "offen" mit dem Thema befasst, mag jeder am aktuellen Beitrag zur Anfrage des IVD im Baden-Würtemberg für sich selbst beurteilen.

http://www.kon-ii.de/ivd-sued-vorstandsvorsitzender-nothhelfer-offener-dialog-mit-der-neuen-baden-wuerttembergischen-staatsregierung-zum-thema-grunderwerbsteuer-voellige-fehlanzeige-presse-2848.html

Schönen Tag.
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Immobiliendachfonds in der Zwickmühle

Wieder Interessantes für Sie gefunden:
http://www.scope.de/analysen/offeneimmobilienfonds;jsessionid=199BE06BAA55A88A90F5F37F057D1AAE

Dachfonds, die erheblich in offene Immobilienfonds investiert haben stecken in der Bredoullie. Große Teile der investierten Werte stecken in Fonds, die derzeit die Anteilsrücknahme ausgesetzt haben.

Wieder und wieder: Wo sind die Experten, die das analysiert und positiv bewertet haben? Risikomanagement, Liquiditätsplanung, Sensitivitätsprognosen - alles plötzlich fehlerhaft? Oder doch wieder mal vermeintlich billige Schnäppchen vor lauter Freude (oder Not) gekauft. Wie nachhaltig  und lange mögen wohl diese Matrjoschkas funktionieren?

Markus Kestler
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Mittwoch, 7. September 2011

n Bayern im 1. Halbjahr 2011 Umsatzsprung

Euro-Unsicherheit und gute Wirtschaftsentwicklung beflügelten die Immobilienumsätze

Nach einer Hochrechnung des Marktforschungsinstitutes des IVD Süd e.V. auf Basis des vom Bundesministerium für Finanzen erhobenen Grunderwerbssteueraufkommens lagen die Immobilienumsätze in Bayern im 1. Halbjahr 2011 bei insgesamt 16,32 Mrd. €.

Die im vergangenen Jahr registrierte dynamische Entwicklung auf dem Immobilienmarkt setzt sich auch im 1. Halbjahr 2011 fort. So wurden in den ersten sechs Monaten 2011 in Deutschland insgesamt 80,74 Mrd. € in Wohn- und Gewerbeimmobilien investiert. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010 stieg das Investitionsvolumen um etwa +19,2 %. In Bayern konnten im 1. Halbjahr 2011 Immobilien im Gesamtwert von über 16,32 Mrd. € umgesetzt werden. Verglichen mit dem I. Halbjahr des Vorjahres liegt die Anstieg bei +16,4 % oder 2,3 Mrd. €.

MFG Markus Kestler
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„Das starke Interesse von Investoren, die anhaltende Inflationsangst, eine hohe Wertschätzung der Immobilie und die gute Wirtschaftsentwicklung der letzten Monate haben sich stark auf den bayerischen Wohnimmobilienmarkt ausgewirkt, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, „hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um neue oder gebrauchte Immobilien handelt. Vielerorts kann bereits jetzt die Nachfrage nicht mehr bedient werden.

Die vielerorts spürbare Verknappung des Objektangebotes machte sich, so Prof. Kippes, in Bayern deutlich dämpfend bei den Immobilienumsätzen bemerkbar. „Sonst hätte es einen Anstieg gegeben, der sogar noch erheblich über den jetzt verbuchten Umsatzsprung von 16,4 % gelegen hätte.

Fast alle Bundesländer meldeten im untersuchten Zeitraum deutliche Steigerungen des Immobilienumsatzvolumens. Die stärksten Anstiege wurden in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg mit entsprechend +48,1 % und +43,7 % festgestellt. Lediglich die Bundesländer Saarland mit -24,6 % und Bremen mit -0,4 % hatten Rückgänge zu verzeichnen.

Quelle: IVD

Mittwoch, 20. Juli 2011

Energieausweis und energetische Maßnahmen als Faktor bei Vermietung und Verkauf

Wie eigentlich zu vermuten:

Mit steigenden Energiekosten und dem zunehmenden Bewußtsein zu Energiethemen, steigt auch der Einfluss dieses Themas bei Immobilientransaktionen.

Energieausweise werden öfter nachgefragt, Energieverbrauch und Energieeffizienz werden wesentlich häufiger thematisiert. Fehlende Energieeinsparung und hohe Verbräuche stellen zunehmend Vermarktungshindernisse oder negative Preisfaktoren dar.

Mit diesm Punkt müssen sich Immobilienbesitzer künftig stärker und detaillierter befassen, wenn Sie Nachteile wie niedrigere Kaltmieten oder Preisabschläge beim Verkauf vermeiden wollen.

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Dienstag, 19. Juli 2011

Inflationsschutzstudie des IVD für sieben Top-Standorte

Miet- und Preisentwicklung fast durchgehend über der Inflationsrate - Kaum Unterschiede zwischen Wohn- und Büroimmobilien - Deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Städten.

 Weitere Infos:
http://www.kon-ii.de/presse_profil.asp?id=2036


Schönen Tag.
Markus Kestler

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Montag, 18. Juli 2011

Verkauf von Immobilien per Gewinnspiel - Urteil

Guten Morgen!

Vor einiger Zeit kam das Thema Verkauf von Immobilien über Gewinnspiele relativ groß raus. Nun für einen Fall die juristische Bewertung.
http://openjur.de/u/165096.html
Wie von professionellen Anbieten schon immer behauptet, taugt dies Art der Vermarktung unabhängig von eventuellen juristischen Lücken nicht zu einer seriösen Vermittlung von Immobilien.

Wir empfehlen: Hände von von diesen oder ähnlichen waghalsigen Konstrukten!

Schönen Tag
Markus Kestler
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Dienstag, 17. Mai 2011

Immobilieneinkauf - Der Multiplikator ist nicht alles!

Guter Kommentar unseres Verbandskollegen.

http://www.cash-online.de/immobilien/2011/der-multiplikator-ist-nicht-alles/52105
Dies deckt sich mit unserer seit Jahren vertretenen Meinung. Wer Immobilien ausschließlich mit Blick auf einzelene Faktoren wie Istmiete oder Steuervorteil kauft oder auch ablehnt, hat sich mit den Chancen und Risiken nicht befasst. Die Folgen sind dann oft maßlose Enttäuschung, wenn der Steuervorteil verraucht ist oder die Erkenntnis reift, eine interessante Immobilie verpasst zu haben.

Der Immobilienmarkt ist doch mehr als nur Bilder und Texte bei einem Portal einzustellen. Die Beurteilung von Entwicklungstendenzen, Veränderungen bei Objektlagen und -Gebieten, die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen, die Über- oder Unterberwertung von Immobilien, Finanzierungsvarianten, Haltestrategien, Entwicklungschancen usw., all dies sollte bei Immobilieninvestitionen in Erwägung gezogen werden. Natürlich wird der Umfang je nach Wert der Immobilie variieren, das Grundprinzig sollte aber immer dasselbe sein, denn auch (Fehlinvestitionen in) kleine Immobilien haben für zahlreiche Anleger bekanntlich ja schon oft riesen Probleme gebracht.

Allein der Blick auf die Mieteinnahmen zeigt, wie unterschiedlich ein und derselbe EURO bewertet werden können:

Beispiel: Mieteinnahme 500 € / Monat + durchschnittliche Nebenkosten


Im Vergleich dazu

a) umlagefähige Nebenkosten vergleichsweise hoch --> Mieterhöhungspotential geringer
b) nicht umlagefähige Nebenkosten vergleichsweise hoch --> geringer geringer Gesamterlös
c) Mieterstruktur problematisch --> höhere Quote Mietausfall / weniger Ertrag
d) Lagefaktoren problematisch --> schwierigere Neuvermietung / Ertragsausfälle/Mehraufwand

Wie man sieht - drum prüfe, wer sich (längerfristig) bindet.

Gerade in der aktuellen Situation, wo die Staatsverschuldung eine steigende Inflation befürchten lässt, sind Immobilien eine gute Anlagestrategie. Wer dann noch genau prüft, wird Chancen finden und Risiken beherrschbar und kalkulierbar halten.

Gruß aus Nürnberg.
Markus Kestler
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Montag, 9. Mai 2011

Anhebung der Grunderwerbssteuer in vielen Bundesländern - Mehr Ideen gibt es nicht?

Meine persönliche Anmerkung:

Der Finanzbedarf vieler Bundesländer hat mal wieder die Grunderwerbssteuer als Melkkuh entdeckt. Nachdem viele Bundesländer mittlweile Sätze von 4,5% - 5% haben, wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis die restlichen Länder dies auch tun. Je nach Immobilienwert bedeutet dies für die Erwerber zusätzlichen Aufwand von mehreren tausend Euro. Erstaunlich, dass solche Steuererhöhungen immer relativ geräuschlos durchgehen. Weniger dagegen einzuwenden wäre allenfalls dann, wenn die Mehreinnahmen dazu verwendet würden, mehr Aufklärung über Immobilieneigentum zur Eigennutzung zu betreiben und Möglichkeiten einkommensschwächere Haushalte auszubauen.

Beim der Einnahmeerzielung sind unsere Volksvertreter und Verwalter immer schnell zur Hand. Konzepte hingegen, die dazu geeignet wären, mehr Menschen in die eigene Immobilie zu bringen - völlige Fehlanzeige. Gerne begnügt man sich mit plakativen Musterprojekten für ein paar junge Familien o.ä. oder verweist auf KFW-Darlehen usw.. Gerne scheinen auch gerade viele Kommunen das Geld für Wohngeld oder ARGE-Zahlungen für Wohnraum lieber ausgeben zu wollen.

Gerade im Hinblick auf die Stärkung eines privaten Vermögensaufbaus und eine stabilen Altersvorsorge, wäre doch gerade die eigengenutzte Immobilie ein sehr zu empfehlender Baustein. Der öffentliche Hand kennt doch die Adressen seiner Bürger und hat über zahlreiche Institutionen Kontakt zu den Menschen. Kann man dies nicht nutzen, um zumindest Aufklärung über die Möglichkeiten zu schaffen? Wäre es nicht einmal ein tolles Ziel einer Kommune oder eines Landes die Eigentumsquote in z.B. 10 Jahren um 5 - oder 10% nachhaltig zu steigern und das vor allem im Bereich der Normalverdiener?
 
In meiner Praxis treffe ich laufend auf Menschen, die niemals gedacht oder auch gewusst hätten, dass eine Immobilie Sinn für Sie möglich und machbar sein kann. Ich denke hierbei nicht an Luxusimmobilien oder irgendwelche (teiweise abstruse) Kapitalanlagemodelle. Eine normale Bestandsimmobilie zur Eigennutzung wäre in vielen Kommunen und Landstrichen mit etwas Muskelhypothek für viele Menschen in Reichweite und nachhaltig darstellbar.

Mir ist bewusst, dass auch fehlendes Eigenkapital öfter ein Problem darstellt, aber gerade diese Lücke könnte man doch über z.B. kommunale oder landesweite Bürgschaften für einen festgelegten Zeitraum abdecken. Über eine entsprechende Besicherung, Kaufpreisgrenzen, Tilgungspläne etc. müsste sich doch so etwas durchführen lassen. Jeodch sollte dies alles als Hilfe zur Selbsthilfe und nicht als Subvention angelegt und mit entsprechenden Regularien auch z.B. bei Fehlverhalten der Anspruchsnehmer verknüpft sein. 

Mit Grüssen aus dem sonnigen Nürnberg
Markus Kestler
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Mittwoch, 20. April 2011

Nebenkosten - Bewirtschaftung - Energieeinsparung

Nicht zuletzt durch die aktuelle Energiedebatte treten Themen wie Keuzkosten, Warmwasserversorgung u. ä. auch für Vermieter von Wohn- oder Gewerbeimmobilien wieder stärker in den Focus der Betrachtung.

Jedoch sind diese nur ein Teil der gesamten Betriebskostenthematik. Grundsätzlich sollten wirtschaftlich agierende Vermieter das Thema Betriebskosten nicht nur als abzuwälzenden Kostenblock, sondern als Teil Ihres Mietangebotes verstanden wissen.

Denn durch die Umlage auf den Mieter ist der Vermieter seine Betriebskosten "los", muss diese aber spätestens z.B. bei seiner Nettomietpreisgestaltung sich wieder vorhalten lassen. Auch fehlende "Betriebskosten", wie etwa Kabel- oder Satellitenanschluss, zu leistende Hausreinigung oder Schneedienst, können dazu führen die Attraktivität der Immobilie in den Augen der Interessenten zu mindern. Auch im Bereich Mieterfluktuation sind die Nebenkosten nicht zu unterschätzen. In meiner täglichen Praxis sind zu hohe Nbenkosten regelmäßig ein Kündigungs- oder Wechselgrund.

Unser Tipp: Prüfen Sie Ihre Betriebskosten auf Einsparungspotentiale (Versorgerwechesel, Sammeltarife, Verischerungsanpassungen, Neuvergabe Dienstleistungen etc.). Weiterhin empfiehlt es sich in regelmäßigen Abständen zu überlegen, ob bestimmte Betriebskosten/Leistungen fehelen oder wegfallen können.

Schönen Tag aus Nürnberg.
Dipl.-Kfm. Markus Kestler
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Dienstag, 5. April 2011

Einschätzung Immobilienwert und Totalbetrachtung der Investition

Oft beschäftigen sich Immobilienbesitzer erst mit der Wert und der Wertentwicklung ihrer Immobilie, wenn Bewertungen unumgänglich sind, z.B. bei Erbschaft, Verkauf, Beleihung, Trennung usw..

Gerade wenn es um Verkaufsüberlegungen geht, hört mann dann oft Aussagen wie etwa "das hat sich dannn ja nicht rentiert", "da kann ichs auch gleich behalten", "da haben wir nur draufgelegt" und ähnliches.

Die meisten dieser Aussagen beruhen aber nicht auf kaufmännisch ermittelten Zahlen sondern mehr oder mehr weniger auf diffusen Einzeldaten.

Ein grundsätzlicher Fehler tritt bereits bei der Investition auf.

Gründe für die Investition und die Ertragschancen möglicher Alternativen werden kaum verglichen, geschweige denn schriftlich festgehalten. So ist es später nicht möglich, die Investition im Vergleich zu möglichen Alternativen zu bewerten.Gerade die laufende Betrachtung der Immobilie von Anfang an würde Klarheit bringen.

Eine ausführliche finanzwirtschaftliche Betrachtung erfolgt meist nicht. Wieviel Eigenkapital wurde eingesetzt, wie wurde dies im Laufe der Jahre verzinst? Welche Tilgungsansparungen wurden während der Investitionsphase erwirtschaftet? Wie wurden aus der Immobilie erzielte Überschüsse verwendet? Wurde die Immobilie sachgerecht bewirtschaftet (Betriebskosten, Mieteinnahmen, Instandhaltung...)?

Welche steuerlichen Zuflüsse (z.B. aus Verlusten aus der Einnahmen/Überschußrechnung oder Übertragungsvorteile) wurden im Zusammenhang mit der Immobilie erzielt?

Tipp:

Erfassen Sie die wesentlichen Investitionsdaten, ihre Absichten, die laufendene Bewirtschaftung mit allen erforderlichen Ausgaben und allen Zuflüssen in einer jährlichen Aufstellung, damit sind Sie vielen anderen Immobilienbesitzern schon um Längen voraus und haben immer einen Zugriff auf die wesentlichen Eckadten Ihrer Investition. Wenn Sie dies erst beginnen, machen Sie einfach einen Schnitt im laufenden Jahr und setzen die laufende Betrachtung hier an.

Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

Mangelnde Transparenz bei Denkmalimmobilien

Artikel zum Thema Investition in Denkmalschutzimmobilien als Alternative. Wie richtig im Artikel bemerkt, zählen nicht nur rechnerische Steuervorteile, sondern Bonität und Beurteilung des Anbieters sowie vor allem die Nachhaltigkeit der Immobilie in bezug auf Lage, Vermietbarkeit und Bausubstanz.

Artikel hier:

http://www.cash-online.de/immobilien/2011/mangelnde-transparenz-bei-denkmalimmobilien/49107
Schönen Tag aus Nürnberg
Markus Kestler

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Dienstag, 22. März 2011

Homestaging - Mehrwert für Verkäufer?

Seit einiger Zeit hört man öfter von einer Dienstleistung, mit der sich Wohnungen und Häuser besser verkaufen lassen sollen - Homestaging. Mit der Inszenierung des Zuhauses soll durch Malerarbeiten, Möblierung und Schaffung von Atmosphäre der Verkaufserfolg gesteigert werden.

Aussagen wie etwa, dass dadurch zusätzliche Kaufpreiserlöse erzielt werden können halte ich für kritisch. Eher ist es wohl so, dass durch eine professionelle "Warenpräsentation" die Immobilie optimal präsentiert wird und Kaufpreisverluste durch mangelhafte Optik vermieden werden.

Wie das Kind auch immer genannt wird - eigentlich geht es darum das "Produkt" optimal zu zeigen. Das geht natürlich nicht umsonst. Maler, Bodenleger oder z.B. Elektriker müssen bezahlt oder Leihmöbel, Innenaustattung, Einrichtungsplanung etc. müssen kalkuliert werden.

Doch aus meiner langlährigen Erfahrung zeigt sich oft ein anderes Bild: Während professionelle Immobilieninvestoren von "Werbe"Maßnahmen überzeugt sind oder werden können, ist das Bild im Bereich der privaten Immobilienanbieter ein völlig anderes.

Maßnahmen zu ergreifen, die die Präsentation der Immobilie verbessern (und die Geld kosten) scheuen private Immobilienverkäufer wie der Teufel das Weihwasser. Dabei müsste es doch eigentlich klar sein, dass auch das Produkt Immobilie präsentiert werden muss und hierfür auch ein Budget kalkuliert werden sollte.

Ich spreche hier nicht von hochtrabenden Aktionen mit Innenarchitekten o. ä. Oft fehlt die Bereitschaft zu grundlegenden Dingen, wie etwa Grundreinigung, Entrümpelung, Malerarbeiten, Gartenpflege, Minimalmöblierung u.ä.  Das kaufmännische Kalkül, dass hier zugrunde liegt, ist relativ simpel: Bevor man investiert, kann man die Immobilie auch mit Abschlag verkaufen.

Wäre dies so einfach würden weite Teile der Industrie sicherlich ihre Produkte um den Werbeanteil verbilligen und sich viel Aufwand sparen, oder?

Oft ist es halt doch so, dass von der Immobilie die negativen Eindrücke (schmutz, weghängende Tapete, alter Teppich...) hängenbleiben und dann das Angebot grundsätzlich abgelehnt wird. Ich erlebe dies oft im Renovierungsbereich von z.B. Mietwohnungen. Unrenovierte oder noch nicht fertige Wohnungen lassen sich oft schwer vermitteln, obwohl den Mietern genau zugesichert wird, was renoviert wird und Muster zu besichtigen sind. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, geht die gleiche Wohnung dann problemlos weg. Also kann es doch oft nicht an der Immobilie liegen, sondern evtl. eher an der Präsentation?

Schönen Tag
Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de/

Freitag, 4. März 2011

IVD Pressenotiz: PN 11 Preise für Reihenmittelhäuser: deutlicher Anstieg im Bayern-Trend, Oberbayernwert unverändert

Preise für Reihenmittelhäuser: deutlicher Anstieg im Bayern-Trend, Oberbayernwert unverändert

Auch in München nur ein gemäßigter Anstieg
Das Marktforschungsinstitut des IVD Süd e.V. hat die Preisentwicklung bei Reihenmittelhäusern (Bestandsobjekte, guter Wohnwert, ca. 120 m² Wohnfläche; im Preis ist eine Garage enthalten) für Oberbayern untersucht. Dem Rückgang im Frühjahr 2009 (312.000 €/Objekt) folgte sowohl im Herbst 2009 (317.000 €/Objekt) als auch im Frühjahr 2010 (336.000 €/Objekt) ein Anstieg der Preise. "Im Herbst 2010", so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts in München, "blieb der Wert im Vergleich zum Frühjahr 2010 konstant. Der Bayernwert stieg dagegen verglichen mit dem Frühjahrswert um immerhin 4,4 % an. München liegt zwar weiter im Aufwärtstrend, aber mit 1,0 % ergibt sich auch hier nur ein gemäßigter Preisanstieg".
Betrachtet man die Preisentwicklung der letzten Jahre, so zeigten die Preise für Reihenmittelhäuser in Oberbayern im Frühjahr 2005 mit 299.000 €/Objekt den niedrigsten Wert im Zehnjahresrückblick. Ab Herbst 2005 zogen die Preise wieder an und auch der Rückgang im Frühjahr 2009 ist überwunden.

Auch im Bayerntrend erleben die Preise für diesen Objekttyp seit Herbst 2005 (251.000 €/Objekt) einen leichten Aufwärtstrend. Der aktuell ermittelte Wert liegt mit 286.000 €/Objekt auf dem höchsten Niveau innerhalb der letzten zehn Jahre.

In München zogen die Werte für Reihenmittelhäuser aus dem Bestand ab dem Herbst 2005 (400.000 €/Objekt) wieder stetig an. Auch der aktuelle Wert ist mit 485.000 €/Objekt wieder der höchste in den letzten zehn Jahren.

Insgesamt ist festzustellen, dass Reihenmittelhäuser in großstädtischen Ballungsräumen traditionell deutlich weniger Schwankungen unterliegen, als etwa Geschossbauten. Das liegt in dem vielerorts knappen Baugrund begründet, wodurch sich das Angebot bei Reihenmittelhäusern nur sehr bedingt ausdehnen lässt.
 
Schönen Tag
Markus Kestler

Dienstag, 22. Februar 2011

BGH-Urteil zur Kündigung eines Mietvertrages bei schlechter Bausubstanz

In welchem Fall die Kündigung eines Mietvertrages berechtigt sein kann, hat der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs erneut aktuell entschieden. Befindet sich eine vermietete Wohnung in einem schlechten baulichen Zustand, darf der Vermieter das Mietverhältnis kündigen....

Gesamter Artikel unter:

http://www.kon-ii.de/bgh-urteil-zur-kuendigung-eines-mietvertrages-bei-schlechter-bausubstanz-presse-1174.html

Schönen Tag für alle Leser
Markus Kestler
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Freitag, 18. Februar 2011

Wie finde ich den richtigen Mieter?

Zuverlässige Mieter, das wünscht sich jeder Vermieter. Nebenbei bemerkt: Die meisten Mieter sind angenehme und zuverlässige Mieter, das sollte auch mal erwähnt werden. Zudem wünschen sich viele Mieter auch zuverlässige Vermieter, auch das ist immer wieder ein Thema, das seitens der Vermieter manchmal vernachlässigt wird.

Nichts desto trotz haben viele Vermieter Angst wirtschaftliche Fehlentscheidungen zu treffen, die in Extremfällen finanziell existenzbedrohend sein können. Der IVD hat einige Tipps zusammengestellt, die für Vermieter hilfreich sein können.

http://www.ivd.net/html/0/188/artikel/1206.html

Papier ist bekanntlich geduldig, gerne beraten wir Sie auch persönlich zu allen Fragen rund um das Thema Vermietung.

Schönen Tag.
Dipl.-Kfm. Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de/

Dienstag, 15. Februar 2011

Bundeskabinett verabschiedet Anlegerschutzgesetz 2011

Am 11. Februar hat das Bundeskabinett das so genannte "Anlegerschutzgesetz 2011" verabschiedet.

Dieses enthält auch Regelungen, die die Bewertung offener Immobilienfonds betreffen. Z.B. darf ein Sachverständiger zukünftig

list
nur noch maximal 5 Jahre in Folge für eine Fonds-KG tätig sein,

list
nicht mehr als 30 % seiner Gesamteinkünfte aus der Tätigkeit für eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) beziehen.

Außerdem wird eine Trennung von Beratungs- und Bewertungstätigkeit vorgeschrieben. Z.B. müssen sich Maklerunternehmen zukünftig entscheiden, ob sie mit der KAG Transaktions- oder Bewertungsgeschäfte machen wollen.

Quelle: www.sprengnetter.de

Unser Kommentar: Regeln, die dafür sorgen, dass zu enge Verflechtungen aufgelöst werden und damit Mauscheleien erschweren, werden aus unserer Sicht positiv für Anleger und Kunden sein. Mal sehen was da raus kommt.

Schönen Tag.
www.kestler-immobilien.de

Montag, 14. Februar 2011

An Mietnomaden sind die Eigentümer selbst schuld

Interessanter Artiekl, der die Fragen beleuchtet, wer Probleme mit Mietnomaden hat und was man dagegen tun kann.

http://www.immobilien-zeitung.de/1000002214/an-mietnomaden-sind-eigentuemer-selbst-schuld
Unser Tipp: Informieren Sie sih gut oder schalten Sie einen Immobilienprofi bei der Vermietung ihrer Immobilien ein. Dadurch können Sie ihr eigenes Risiko deutlich verringern.

Schönen Tag.
Dipl.-Kfm. Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

Freitag, 11. Februar 2011

Immobilienblase derzeit nicht zu befürchten

Lesen Sie dazu die Info zu einer Analyse der Immowelt bei CASH-Online.

http://www.cash-online.de/immobilien/2011/studie-keine-immobilienblase-in-deutschland/44985

Unser Tip:

Auch wenn derzeit Immobilien wieder deutlich in der Gunst zulegen, eine gründliche Prüfung beim Ankauf und Berücksichtigung Ihrer persönlichen Planungen bleiben essentiell. Wir beraten Sie gerne.

Schönen Tag.
Dipl.-Kfm. Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de/

Freitag, 4. Februar 2011

IVD: Keine gesetzliche Regulierung der Maklergebühren

Auch künftig wird es keine gesetzliche Regelung darüber geben, wer bei Immobilienvermietung und -verkauf die Maklergebühr zu tragen hat. Ein entsprechender Antrag der SPD sowie der Grünen wurde im Bundestag abgelehnt. „Die ablehnende Argumentation deckt sich absolut mit unserer Auffassung. Die Provisionsverteilung wird vom Markt geregelt und bedarf keiner staatlichen Regulierung“, begrüßt Jens-Ulrich Kießling, Präsident des Immobilienverbandes IVD die Entscheidung.
Der von der SPD in den Bundestag eingebrachte Antrag hatte eine gesetzliche Regelung zum Ziel, nach der bei Mietwohnungsvermittlungen durch Immobilienmakler die Maklerprovision zu jeweils 50 Prozent vom Mieter und vom Vermieter getragen werden soll. Die Grünen legten einen Antrag vor, nach dem die Provision nach dem „Bestellerprinzip“ zu zahlen gewesen wäre. Beide Anträge wurden nunmehr abgelehnt. „Eine gesetzliche Regelung hätte einen erheblichen Eingriff in die Vertragsfreiheit der Parteien bedeutet“, meint Kießling.

Als „wohnungspolitisch weder sinnvoll noch angesichts der regionalen Unterschiede des weitgehend entspannten Wohnungsmarktes in Deutschland erforderlich“ bezeichnet FDP-Bundestagsabgeordneter Sebastian Körber in einer Pressemitteilung vom 27.1.2011 die Anträge von SPD und Grünen. Auch Dr. Jan-Marco Luczak, CDU-Bundestagsabgeordneter, erteilte den Anträgen im Bundestag eine Absage. Sie gingen erstens von falschen Annahmen aus und würden zweitens den unterschiedlichen Interessenlagen und bestehenden regionalen Unterschieden in keiner Weise gerecht. Dieser Meinung ist auch der IVD. „In Deutschland greifen auf dem Wohnungsmarkt die regulären Marktmechanismen“, meint Kießling. „Ein Indiz für einen funktionierenden Markt.“

In Teilmärkten von Metropolen, in denen nur wenig Wohnraum zur Verfügung steht, müssen meist allein die Mieter oder Käufer die Provision tragen. In Gegenden mit Angebotsüberhang kommen dagegen Vermieter oder Verkäufer für die Kosten auf. „An solchen Standorten würde die von der SPD geforderte Zwangsaufteilung der Provision Mieter und Käufer sogar schlechter stellen, da ihnen Kosten auferlegt würden, die sie unter normalen Marktbedingungen nicht zu tragen bräuchten“, erläutert Kießling.

Eine staatliche Reglementierung wie von SPD und Grünen gefordert, hätte nach Einschätzung des IVD langfristig auch zu steigenden Preisen und Mieten geführt. „Jeder ökonomisch denkende Hausverkäufer wird die zwangsweise anfallenden Maklerkosten dem Hauspreis hinzurechnen, was in der Folge auch zu höheren Notarkosten führen würde“, so Kießling. „Ob man Käufern damit einen Gefallen getan hätte, ist fraglich.“ Ähnlich sieht der IVD die Auswirkungen auf dem Mietmarkt.

Schätzungen des IVD zufolge sind die ca. 12.000 Maklerbetriebe in Deutschland an der Vermittlung jeder dritten Mietwohnung beteiligt. Bei insgesamt etwa 2,5 Millionen neuen Mietverträgen pro Jahr entspricht dies einem Anteil von 750.000 Mietverträgen, die durch Maklertätigkeit zustande kommen.

Berlin, 04. Februar 2011
Quelle IVD www.ivd.net.de

Schönen Nachmittag
Diplom-Kaufmann Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

Deutsche setzen auf Immobilien

Nach einer Umfrage setzen laut CASH rund 57% der Befragten auf die Anlageform Immobilie.

Artikel hier:

http://www.cash-online.de/immobilien/2011/umfrage-deutsche-setzen-auf-immobilien/44523

Unser Kommentar:

Aktuell erfährt die Immobilie auch aufgrund der Zinssituation wieder die Aufmerksamkeit und Berücksichtigung im Anlageportfolio, die sie verdient. Jedoch gilt nach wie vor: Immobilie ist nicht gleich Immobilie. Lagefaktoren, soziodemographische und wirtschaftliche Entwicklungen, die Struktur der Immobilie, persönliche Erwartungen und Erfordernisse usw. sind gründlich abzuwägen, damit die Investition in eine Immobilie langfristig Sinn macht. Die immer wieder auftretende "Lass mich auch noch mit" Mentalität sollte man in der Mottenkiste lassen, dann wird das Investment in Sachwerte auch bei Marktschwankungen oder in einem evtl. schwierigeren Marktumfeld sich behaupten können.

Schönen Tag aus Nürnmberg.
Diplom-Kaufmann Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

Montag, 31. Januar 2011

Bei Immobilien rechtzeitig an Vollmachten denken!

Leider wird das Thema Handlungsfähikeit bei Immobiliengeschäften gerade bei privaten Immobilienbesitzern oft vernachlässigt. Erst dann, wenn gehandelt werden muss, gibt es dann ein böses Erwachen.

Sind die im Grundbuch eingetragenen Personen oder Gemeinschaften aus unterschiedlichen Gründen (Krankheit, Pflegefall, Auslandsaufenthalt etc.) am eigenen Handeln gehindert, können z.B. Verkäufe nicht oder nur zeitaufwendig erfolgen.

Sollte z.B. vom Gericht ein Betreuer bestellt werden, so müssen Sie in der Regel zunächst die Verkaufsabsicht und den Preis vorabstimmen und dann bedarf der Verkauf immer noch der Genehmigung durch Verfahrenspfleger und Gericht. Nicht selten kann dies mehrere Monate oder länger dauern.

Einen Käufer zu finden, der u.U. eine lange Wartezeit in Kauf nimmt und dann immer noch das Risiko hat, dass der Vertrag evtl. nicht genehmigt wird, ist dann ein schwieriges Unterfangen.

Unser Tipp:

Stellen Sie rechtzeitig die jederzeitige Handlungsfähigkeit her und consultieren dazu Ihren Anwalt oder Notare. Im Fall der Fälle sind Sie dann gewappnet und können unabhängig agieren.

Schönen Tag.
Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de/

Donnerstag, 27. Januar 2011

Marktmonitor 2010 Immobilien - Hochschule Nürtingen-Geislingen

Eine empirische Studie zu den Themen Energieeffizienz, Lagefaktoren und Wirtschaftslage auf dem deutschen Immobilienmarkt.

Der Schwerpunkt Energieeffizienz wurde zum einen ausgewählt, weil das Thema in der politischen Diskussion eine wichtige Rolle spielt und neue gesetzliche Regelungen Hausbesitzer und Mieter zunehmend in die Pflicht nehmen. Auch ökonomische Gründe – Stichwort steigende Energiekosten – führen dazu, dass die Energieeffizienz für die Immobilienvermarktung immer wichtiger wird.

Im Themenschwerpunkt Lage wird das wichtigste Schlagwort in der Immobilienvermittlung unter verschiedensten Gesichtspunkten analysiert. Die heterogene Struktur des Immobilienmarktes in Deutschland macht es dabei besonders interessant, ein Augenmerk auf verschiedene Regionen und Ortsgrößen zu legen.

Der Schwerpunkt Wirtschaftslage bildet die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den deutschen Immobilienmarkt ab.
Quelle: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen

Hier die Studie:
http://www.marktmonitor-immobilien.de/fileadmin/files/Marktmonitor2010_Report.pdf

Viel Spass beim Lesen.
Diplom-Kaufmann Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de

Mittwoch, 26. Januar 2011

Zensus 2011

In diesem Jahr erfolgt die Befragung vielen Immobilieneingentümer und Verwalter zu den Immobilienbeständen.

Näheres zum Zensus 2011 hier:

http://www.zensus2011.de/


Schönen Tag.
Dipl.-Kfm. Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de/

Dienstag, 25. Januar 2011

IVD legt ersten Zinshausmarktbericht Deutschland vor

Die Umsätze auf dem deutschen Zinshausmarkt steigen deutlich. Dies ermittelte eine Studie des Center for Real Estate Studies, die im Auftrag des Immobilienverbandes IVD erstellt wurde. Die Untersuchung berücksichtigt die Entwicklung der Zinshausmärkte in den 40 bevölkerungsreichsten deutschen Städten von 2007 bis 2010. „Zinshäuser gehören zu den Schwergewichten auf dem deutschen Immobilienmarkt.“, erläutert Jürgen Michael Schick, Vize-Präsident und Bundespressesprecher des Immobilienverbandes IVD. „Der Umsatzanteil von Zinshäusern beträgt in den Metropolen bis zu 30 Prozent des gesamten Immobilienumsatzes“.

weiter zum Artikel
http://www.ivd.net/html/0/188/artikel/1200.html
Schönen Tag.
Dipl.-Kfm. Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de

Freitag, 21. Januar 2011

Nachträgliche Korrektur der Nebenkostenabrechnung ist erlaubt

Das BGH hat im Januar ein Entscheidung zur Nebenkostenabrechnung getroffen.

Vermieter dürfen Fehler in der Nebenkostenabrechnung auch rückwirkend korrigieren – zulasten der Mieter.

Link zur Veröffentlichung der Pressestelle des BGH:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&nr=54717&linked=pm

Schönes Wochenende für alle Leser.

Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

Dienstag, 18. Januar 2011

Studie: Zwei Drittel wollen im Alter selbstbestimmt wohnen

Zwei Drittel der Bundesbürger bevorzugen ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Das hat TNS Emnid in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter deutschen Mietern und Eigentümern ab 50 Jahren ermittelt.  Artikel zum Lesen bei CASH online.

Für viele Immobilienvermieter kann es sinnvoll sein diesen Trend bei künftigen Renovierungen nicht aus dem Auge zu verlieren.... Manchmal können da Kleinigkeiten schon einen Wettbwerbsvorteil bei der Vermietung bedeuten.

http://www.cash-online.de/immobilien/2011/zwei-drittel-wollen-selbstbestimmtes-wohnen-im-alter/43187



Schönen Abend.
Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

Freitag, 14. Januar 2011

Marktübersicht geschlossene Fonds bei Finanzmagazin Cash

Das Finanzmagazin Cash. bietet eine Aufstellung über aktuell in der Platzierung befindliche geschlossene Fonds. Es wurden 327 Beteiligungsangebote ausgewertet, die im vierten Quartal 2010 voraussichtlich am Markt sein werden.

Wir haben Kontakt zu einigen Anbietern, die regional oder bundesweit interessante Investmentmöglichkeiten in geschlossene Fonds anbieten. Für einige Anleger kann dies durchaus eine Alternative zur klassischen Direktanlage in eine Immobilie sein. Fragen Sie uns!


Link zur Marktübersicht:

www.cash-online.de/marktuebersicht-geschlossene-fonds


Schönen Tag für alle Leser unseres Blogs.
Markus Kestler
http://www.kestler-immobilien.de/

Donnerstag, 13. Januar 2011

(Immobilien) Städteranking - Nürnberg mit guter Position

Im Immobilienmanager Ausgabe 12/2010 ist ein aktuelles Städtranking zu 23 Städten erschienen.

Die Stadt Nürnberg liegt dabei in der Gesamtwertung auf Rang 8, eine Verbesserung um einen Platz zum Vorjahr. Kriterien für die Bewertung waren: Stabilität, Arbeitsmarkt, Demografie, Wohlstand, Zentralität und Lebensqualität.

http://www.kestler-immobilien.de/

Freitag, 7. Januar 2011

Immobilientransaktionsvolumen entwickelt sich positiv

• Deutschlandweit 110 Milliarden Euro in Immobilien umgesetzt
• IVD wertet Umsatzzahlen für die ersten neun Monate 2010 aus
• Immobilien als Kapitalanlage gefragt

                
Der Immobilienumsatz 2010 hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 wurden private und gewerbliche Immobilien im Gesamtwert von 110 Milliarden Euro umgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Hochrechnung des Immobilienverbandes IVD auf Basis des vom Bundesministerium für Finanzen erhobenen Grunderwerbsteueraufkommens. Deutschlandweit stieg das Transaktionsvolumen im Betrachtungszeitraum um 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Zuwachs von mehr als 10 Milliarden Euro.

„Die Umsatzsteigerungen zeigen, dass das Interesse an Immobilien als Kapitalanlage noch zugenommen hat“, meint Jürgen Michael Schick, Vize-Präsident und Pressesprecher des IVD. Erst kürzlich habe eine Studie des Centers for Real Estate Studies im Auftrag des IVD belegt, dass Wohneigentum derzeit besonders erschwinglich sei. „Diese Chance haben viele Käufer genutzt, um eine Immobilie zur Altersvorsorge oder als Inflationsschutz zu erwerben“, so Schick weiter. In einigen Bundesländern sei auch die anstehende Erhöhung der Grunderwerbsteuer eine zusätzliche Motivation zum Immobilienkauf gewesen.

In der Relation ist Berlin Transaktionsmeister 2010
Um rund 21 Prozent hat sich das Transaktionsvolumen in Berlin in den ersten neun Monaten im Vergleich zu 2009 erhöht. „Der Berliner Immobilienmarkt ist sehr aktiv“, kommentiert Schick. Insgesamt wurden bis Oktober sechs Milliarden Euro umgesetzt. Gefolgt wird Transaktionsmeister Berlin von Thüringen, wo die Umsätze um 16 Prozent zugenommen haben. Von rund einer Milliarde Euro auf 1,2 Milliarden Euro sind die Immobilienumsätze hier im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Umsatzrückgänge gab es hingegen in Hessen (-0,7 Prozent), Rheinland-Pfalz (-2,8 Prozent), Brandenburg (-17 Prozent) und Sachsen-Anhalt (-21,8 Prozent).














Größtes Transaktionsvolumen in Nordrhein-Westfalen
Mit rund 22,8 Milliarden Euro ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit dem größten Immobilientransaktionsvolumen. Dies entspricht einem relativen Zuwachs von 5,9 Prozent. Auch für Bayern und Baden-Württemberg konnten Transaktionen im zweistelligen Milliardenbereich festgestellt werden. Mit einem Volumen von 21,6 Milliarden Euro liegt der Freistaat knapp hinter Nordrhein-Westfalen und vor seinem Nachbarland, das auf 16,6 Milliarden Euro kommt. „In der Relation hat Baden-Württemberg mit 11,6 Prozent Zuwachs die Nase jedoch ganz leicht vorn“, ergänzt Schick. In Bayern stieg das Volumen um 11,2 Prozent. In Niedersachsen nahm das Transaktionsvolumen um 11,4 Prozent zu und stieg damit auf rund 8,2 Milliarden Euro.














Zur Ermittlungsmethode
Das so genannte Immobilientransaktionsvolumen beziehungsweise der Immobilienumsatz umfasst sämtliche privaten und gewerblichen Immobilientransaktionen, die der Grunderwerbsteuer unterliegen. Da die überwiegende Zahl der  Transaktionen – mit Ausnahme der Fälle, die der Erbschafts- und Schenkungssteuer unterliegen, sowie Share-Deals – dieser besonderen Umsatzsteuer auf Grundstücksumsätze unterliegen, ist diese Statistik ein probates Mittel, die jährlichen Immobilienumsätze zu erfassen.

Berlin, 4. Januar 2011
Quelle IVD.


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Immobilien Blog - Ab heute gehts es Los!

Sehr geehrte Leser,

ab heute werden wir in loser Folge Infos zu interessanten Themen aus der Immobilienwirtschaft einstellen.

Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de