Dienstag, 27. September 2011

Grunderwerbsteuererhöhungen quer durch die Republik

Werte Leser,

quer durch Duetschland wurden in letzter Zeit oder werden (sicherlich noch) die Grunderwerbsteuersätze auf 4 - 5% angehoben. Seltsamerweise regt sich in diesem Bereich nahezu kaum nennenswerter Widerstand, obwohl bei Kauf einer Immobilie im Wert von 200.000 € schnell mal schlappe 1000 - 3000 € zusätzlich anfallen.

Wie lange gerade Bürger mit "kleinem" Einkommen dafür sparen/arbeiten müssen, kann man sich leicht ausrechnen. Da Kommunen gerne auch an der Grundsteuerschraube drehen, werden von dieser Seite - gerade für Eigennutzer - die Belastungen weiter steigen.

Wie sehr die Politik sich "offen" mit dem Thema befasst, mag jeder am aktuellen Beitrag zur Anfrage des IVD im Baden-Würtemberg für sich selbst beurteilen.

http://www.kon-ii.de/ivd-sued-vorstandsvorsitzender-nothhelfer-offener-dialog-mit-der-neuen-baden-wuerttembergischen-staatsregierung-zum-thema-grunderwerbsteuer-voellige-fehlanzeige-presse-2848.html

Schönen Tag.
www.kestler-immobilien.de

Immobiliendachfonds in der Zwickmühle

Wieder Interessantes für Sie gefunden:
http://www.scope.de/analysen/offeneimmobilienfonds;jsessionid=199BE06BAA55A88A90F5F37F057D1AAE

Dachfonds, die erheblich in offene Immobilienfonds investiert haben stecken in der Bredoullie. Große Teile der investierten Werte stecken in Fonds, die derzeit die Anteilsrücknahme ausgesetzt haben.

Wieder und wieder: Wo sind die Experten, die das analysiert und positiv bewertet haben? Risikomanagement, Liquiditätsplanung, Sensitivitätsprognosen - alles plötzlich fehlerhaft? Oder doch wieder mal vermeintlich billige Schnäppchen vor lauter Freude (oder Not) gekauft. Wie nachhaltig  und lange mögen wohl diese Matrjoschkas funktionieren?

Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

Mittwoch, 7. September 2011

n Bayern im 1. Halbjahr 2011 Umsatzsprung

Euro-Unsicherheit und gute Wirtschaftsentwicklung beflügelten die Immobilienumsätze

Nach einer Hochrechnung des Marktforschungsinstitutes des IVD Süd e.V. auf Basis des vom Bundesministerium für Finanzen erhobenen Grunderwerbssteueraufkommens lagen die Immobilienumsätze in Bayern im 1. Halbjahr 2011 bei insgesamt 16,32 Mrd. €.

Die im vergangenen Jahr registrierte dynamische Entwicklung auf dem Immobilienmarkt setzt sich auch im 1. Halbjahr 2011 fort. So wurden in den ersten sechs Monaten 2011 in Deutschland insgesamt 80,74 Mrd. € in Wohn- und Gewerbeimmobilien investiert. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010 stieg das Investitionsvolumen um etwa +19,2 %. In Bayern konnten im 1. Halbjahr 2011 Immobilien im Gesamtwert von über 16,32 Mrd. € umgesetzt werden. Verglichen mit dem I. Halbjahr des Vorjahres liegt die Anstieg bei +16,4 % oder 2,3 Mrd. €.

MFG Markus Kestler
www.kestler-immobilien.de

„Das starke Interesse von Investoren, die anhaltende Inflationsangst, eine hohe Wertschätzung der Immobilie und die gute Wirtschaftsentwicklung der letzten Monate haben sich stark auf den bayerischen Wohnimmobilienmarkt ausgewirkt, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, „hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um neue oder gebrauchte Immobilien handelt. Vielerorts kann bereits jetzt die Nachfrage nicht mehr bedient werden.

Die vielerorts spürbare Verknappung des Objektangebotes machte sich, so Prof. Kippes, in Bayern deutlich dämpfend bei den Immobilienumsätzen bemerkbar. „Sonst hätte es einen Anstieg gegeben, der sogar noch erheblich über den jetzt verbuchten Umsatzsprung von 16,4 % gelegen hätte.

Fast alle Bundesländer meldeten im untersuchten Zeitraum deutliche Steigerungen des Immobilienumsatzvolumens. Die stärksten Anstiege wurden in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg mit entsprechend +48,1 % und +43,7 % festgestellt. Lediglich die Bundesländer Saarland mit -24,6 % und Bremen mit -0,4 % hatten Rückgänge zu verzeichnen.

Quelle: IVD