Donnerstag, 28. November 2013

Koalitionsvertrag - Wohnungswirtschaft

Werte Leser!

Anbei finden Sie den Link zum Koalitionsvertrag 2013 zwischen CDU/CSU und SPD.

http://www.welt.de/bin/Koalitionsvertrag-18-Legislatur-CDU-CSU-SPD-122308846.pdf


Ab Seite 114 finden Sie wohnungswirtschaftlich relevante Themen.

Inwieweit die skizzierten Überlegungen den Markt und das Angebot an Wohnungen belasten, kann derzeit nicht seriös beurteilt werden.

In Bezug auf Maklerdienstleistungen bleiben die Formulierungen derzeit noch schwammig, so dass auch noch nicht klar ist, was die neue Regelung sein soll. Als positiv betrachten wir, dass man endlich der Forderung u.a. des IVD folgt und einen Sachkundenachweis, Mindestanforderungen und Pflichtversicherungen im Maklergewerbe einführen möchte.

Das Thema "erfolgsunabhängige Honorierung entsprechend Beratungsaufwand als Option" hört sich zunächst mal interessant an. Zu hoffen bleibt nur, dass man hier die Realitäten des Vermittlungsgeschäft beachtet, damit nicht Verianten entstehen die einerseits dazu führen, dass Verbraucher bei erfolgsabhängigen Geschäften nicht zahlen ohne den "Erfolg" zu haben und andererseits nicht Lücken entstehen, die findige Kunden nutzen, um verdiente Maklerprovisionen zu umgehen.

Schönen Tag.

www.kestler-immobilien.de


Dienstag, 5. November 2013

Mietpreisbremse - Koalitionsvertrag

Werte Leser,

wie gestern durch die zuständigen Beteiligten verkündet wurde, soll künftig nur noch der Vermieter die Maklerprovision zahlen. Dies völlig uanabhängig davon, welche Marktsituation gerade besteht.

Auch wenn es gerade für die SPD wohl befriedigend sein mag, den Makler eines übergebraten zu haben, stellt sich die Frage, ob hierdurch eine Wohnung mehr gebaut wird?

Wird es für einzelne Mietergruppen daruch leichter Wohnungen zu finden, wenn der Makler eindeutig als bezahlter Vermietervertreter agiert?

Wenn bei Neuvermietungen die Miete künftig nur noch 10% über der ortsüblichen Miete liegen darf, kann dies je nach Marktlage dazu führen, dass der Vermieter bei der Neuvermietung unter die bisherige Miete gehen muss. Das heißt, per Gesetz würde in gewissen Situatuionen eine Mietabsenkung - unabhängig von der Marktgängigkeit der Miete - erzwungen.

Wenn wir dies für unseren Standort reflektieren, ist einem schon befrendlich zumute. In Nürnberg mussten Vermieter im Zeitraum von 2000 - ca. 2009 teilweise erhebliche Mietzugeständnisse oder Zusatzleistungen erbringen, um Wohnungen zu vermieten. Wenn sich in den letzten Jahren wieder Mietanpassungen erzielen lassen, dann erfolgt ein lauter Aufschrei.

Die volkswirtschaftlich richtige Anzeige eines kanpper werdenden Gutes - der steigende Preis aufgrund höherer Nachfrage und nicht ausreichendem Angebotes - wird einfach ignoriert. Stattdessen wird versucht mit Preisbindungsmaßnahmen alles zu regeln. Das mag populistisch gut funktionieren, wird aber die Ursachen nicht
 
Interessant ist auch die Meinung des Spiegels zum Thema Mietpreisbremse, der ja wohl nicht gerade als Sprachrohr der Immobilieneigentümer gilt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/mietpreisbremse-wird-die-lage-auf-dem-wohnungsmarkt-verschaerfen-a-931617.html


Schönen Tag.

www.kestler-immobilien.de